Kriege gehören ins Museum!

So lautet der Spruch beim Eingang zum Heeresgeschichtlichen Museums in Wien, das wir am 2. Tag unserer spannenden Wien Exkursion besuchten. Doch dazu mehr im 2. Teil des Berichtes.  

Die Vorbereitung zu dieser Schulveranstaltung fand in den Fächern Politische Bildung und Geschichte bei Prof. Dibiasi und im Fach Unternehmensrechnung bei Prof. Marberger statt. Am Dienstag, den 19.02.2019 machten wir uns also auf den Weg in die Bundeshauptstadt. Nach einer kurzen Orientierungsphase am Wiener Hauptbahnhof und beim Wiener U-Bahn Netz checkten wir in unserer Unterkunft am Wiener Naschmarkt ein. Der erste Programmpunkt war der Besuch im Römer Museum nahe dem Stephansdom. Dort entdeckten wir im Untergeschoss die Reste von zwei Tribunenhäusern mit einer ausgeklügelten Fußbodenheizung. Diese historischen Ausgrabungen in der Wiener Innenstadt sind Teile des ehemaligen Legionslagers Vindobona, das vor fast 2000 Jahren dort bestand.

Beim nachfolgenden Vorhaben standen mehr wirtschaftliche und logistische Betrachtungen im Vordergrund. So konnten folgende Fragen im Zuge der Unternehmensbesichtigung der Ottakringer Brauerei beantwortet werden: Ist die Produktionsauslastung in den vier Jahreszeiten unterschiedlich? Warum braut Ottakringer ein spezielles Bier für das Festival Nova Rock? Was ist ein Märzenbier und welche Geschichte steckt hinter dem Ottakringer Firmen Logo? Die Antworten darauf erhalten Sie bei den Schülern des Jahrgangs 3 IT.

Am nächsten Tag führte uns der Weg zum Heeresgeschichtlichen Museums am Wiener Arsenal, das eine ehemalige militärische Anlage war. Christoph, ein fachlich sehr versierter und eloquenter Museumsführer, begleitete uns durch zwei ausgewählte Ausstellungen. Die historische Reise begann, passend zu einer Tiroler Schulgruppe, vor der Statue des Freiheitskämpfers Andreas Hofer, die Kaiser Franz Joseph I. finanzierte. Danach konnten wir interessante Details zum Dreißigjährigen Krieg bis zu den Türkenbelagerungen und Prinz Eugen in Erfahrung bringen. In der nächsten Ausstellung ging es um den Ersten Weltkrieg und das Ende der Habsburgermonarchie. Mit vielen verschiedenen Eindrücken fuhren wir wieder zurück nach Tirol und kamen zum Resümee: Wien war eine Reise wert!

(Mag. Marberger Johannes, Jahrgangsvorstand 3 IT)

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