Am Dienstag, 25. November, stand für die Klassen 2BK und 2CK alles im Zeichen des Bewerbens. Beim Workshop der Arbeiterkammer (AK) vermittelte Marina in ihrer sympathischen und kompetenten Art topaktuelle Tipps und Tricks rund um Bewerbung, Lebenslauf und Vorstellungsgespräch.
Das Timing hätte nicht besser sein können: Die Bewerbungsphase für die Praktika steht vor der Tür – und unsere Schüler:innen sind nun bestens vorbereitet!
(PRIX)
Junge Menschen begegnen dem Alter
Das Projekt „Langes Leben“ unter der Leitung von Gottfried Mair verfolgt das Ziel, ein Modell für gesundes und sinnerfülltes Altern zu entwickeln. Inspiriert von den „Blauen Zonen“ – jenen Regionen der Welt, in denen Menschen besonders lange und glücklich leben – verbindet das Projekt wissenschaftliche Erkenntnisse mit praktischen Impulsen für den Alltag älterer Menschen.
Die Schüler:innen der 5. Klassen der IT-HAK Imst bringen sich dabei aktiv ein: Im Rahmen des IMCM-Unterrichts bei Frau Prof. Wegscheider und Herrn Prof. Riml erstellen sie mit Personen aus unterschiedlichen Lebens- und Berufsfeldern Videosequenzen mit Alltagstipps für Menschen über 60 zu den Themen: Gedächtnis & Konzentration, Achtsamkeit & Wohlbefinden, Kinesiologie & Bewegung sowie Mobilität im Alltag.
Mit viel Engagement und technischem Know-how übernehmen die Jugendlichen die gesamte Medienproduktion – von der Aufnahme über den Schnitt bis hin zur Vertonung. Die fertigen Videos zeigen nicht nur die Übungen, sondern auch die Freude und Motivation der Mitwirkenden und machen die Inhalte lebendig und zugänglich.
Die Beiträge werden über QR-Codes verlinkt, die nicht nur im Projekt-Handbuch zu finden sind, sondern auch in den Regionen selbst platziert werden – etwa auf Parkbänken, bei Spazierwegen oder an Treffpunkten für Seniorinnen und Senioren. So wird das Projekt sichtbar und erlebbar im öffentlichen Raum und lädt Menschen direkt dazu ein, aktiv zu werden.
Doch das Projekt berührt die Jugendlichen weit über die technische Umsetzung hinaus. Während der Dreharbeiten wird spürbar, wie sehr sie die Lebensrealitäten der älteren Generation bewegen. Die Gespräche, die Gesten, die stillen Momente – all das hinterlässt Eindruck. Man spürt, dass die Schüler:innen nicht nur beobachten, sondern sich auch selbst fragen: Wie wird es bei mir mal aussehen, wenn ich dieses Alter erreicht habe?
Diese Form der Auseinandersetzung mit dem Thema Altern – ehrlich, nahbar und emotional – entsteht nicht im herkömmlichen Unterricht. Sie ist das Ergebnis echter Begegnung, praktischer Arbeit und gelebter Menschlichkeit.
Ein weiterer wertvoller Beitrag der Jugendlichen: Sie helfen beim Aufbau der Website, pflegen Inhalte ein und sorgen dafür, dass die digitalen Materialien professionell und benutzerfreundlich präsentiert werden.
Das Projekt „Langes Leben“ wird zu einem Lernfeld, das weit über den Lehrplan hinausgeht. Es öffnet Räume für Reflexion, für Mitgefühl und für die Frage, wie wir selbst einmal leben möchten. Eine Erfahrung, die bleibt.
(WEKA)
Am 14. November durften wir wieder viele interessierte Besucher:innen an unserer Schule begrüßen. Vielen Dank für euren Besuch & das großartige Engagement unserer Schüler:innen, Lehrer:innen und unserer Verwaltungspersonals.
Mit einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion startete am 4. November im Mehrzwecksaal der HAK Imst die AK-Wanderausstellung „Mit Biss“. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Landwirtschaft, Lebensmittelgewerbe, Hotellerie und Sozialwirtschaft diskutierten gemeinsam mit Schüler:innen der LLA und den dritten Klassen der HAK/HAS über das Thema Nachhaltigkeit und die Reduktion von Lebensmittelverschwendung.
Unter den Diskutant:innen waren unter anderem Umweltlandesrat René Zumtobel, Georg Schuler (Landesinnungsmeister Lebensmittelgewerbe, GF Fleischhof Oberland), Andrea Lechleitner (Bezirksbäuerin, Landesvertretung der Bäuerinnen), Alexandra Gruber (GF Tafel Österreich) und René Föger (nachhaltiges Familienhotel Stern).
Im Zentrum der Diskussion stand die Frage, wie es gelingen kann, Lebensmittel wertzuschätzen und Abfälle zu vermeiden. Deutlich wurde: „Ins Tun kommen“ ist das Gebot der Stunde – denn jede und jeder kann einen Beitrag leisten, um Ressourcen zu schonen und nachhaltiger zu handeln.
Ein inspirierender Auftakt, der zum Nachdenken und Mitmachen anregte!
SMAR
Elternverein spendiert neue Tischtennisschläger
Wir bedanken uns ganz herzlich beim Elternverein der HAK/HAS Imst für die Anschaffung von 8 neuen, robusten Outdoor-Tischtennisschlägern von “Mr. Tischtennis”. Es gibt nichts Schöneres und Entspannenderes, als diesen Sport im Turnunterricht oder in Pausen betreiben zu können – und das jetzt mit optimalem Spielmaterial.
Der diesjährige Betriebsausflug der HAK/HAS Imst führte uns am 17. Oktober ins schöne Vorarlberg – und startete gleich mit einem echten Highlight: einem Riesenschnitzel im Rittersaal der Schattenburg. Wer dieses Monster von einem Schnitzel bezwang, durfte sich schon vor der Führung ein bisschen ritterlich fühlen.
Gut gestärkt machten wir uns anschließend auf zur Burgbesichtigung, bei der wir nicht nur Geschichte hautnah erlebten, sondern auch Zeugen eines historischen Moments wurden: Unser Hausmeister Seppi erhielt von Direktorin Jeannette Hausberger den wohlverdienten Ritterschlag – ein Ereignis, das in die Annalen der Schulgeschichte eingehen dürfte.
Zum gemütlichen Abschluss ging’s weiter in die Brauerei Fohrenburg, wo bei kühlen Getränken, guten Gesprächen und viel Gelächter der Tag ausklang.
Ein rundum gelungener Ausflug – mit Schnitzel, Schwert und Scherzen – und einmal mehr ein schöner Beweis dafür, wie lebendig unsere gelebte Schulkultur ist: herzlich, humorvoll und mit garantiertem Spaßfaktor.
SMAR
Hello!
My name is Maximilian Wohlfeld, and I am this year’s English Language Teaching Assistant at HAK Imst. I was born and raised in Boston, and I am excited to be here to help students improve their American English while sharing insights into U.S. culture and politics.
A little about me: I am 22 years old and recently graduated from Hamilton College, where I studied History with minors in Economics and German. During my studies, I worked as a German Language Teaching Assistant and a Writing Tutor, and I have always enjoyed helping others learn and grow.
In my free time, I enjoy exercising, reading, cooking, and learning French. I love being outdoors, especially when skiing or hiking, and I also enjoy spending time with friends. I am a big dog lover and have two large dogs at home. I look forward to working with the students this year!
Kuen Raphael vom Ötztal Tourismus gab spannende Einblicke in die aktuellen Strategien und Maßnahmen rund um das Thema Nachhaltigkeit im Ötztal. Dabei wurde deutlich, dass nachhaltiger Tourismus im Tal nicht nur ein Schlagwort ist, sondern aktiv gelebt und weiterentwickelt wird.
Ein zentrales Anliegen ist die Balance zwischen Naturerlebnis und touristischer Nutzung. Projekte im Bereich sanfte Mobilität, wie der Ausbau öffentlicher Verkehrsmittel für Gäste und Einheimische, tragen dazu bei, den CO₂-Ausstoß zu reduzieren. Ebenso wird auf regionale Wertschöpfung gesetzt: Kooperationen mit lokalen Produzenten, nachhaltige Gastronomieangebote und die Stärkung von kleineren Betrieben sollen die Region langfristig resilient machen.
Besonderes Augenmerk legt Ötztal Tourismus auch auf Sensibilisierung. Gäste werden verstärkt über nachhaltige Angebote informiert und für einen verantwortungsvollen Umgang mit Natur und Ressourcen gewonnen.
Raphael Kuen betonte, dass Nachhaltigkeit im Ötztal als Prozess verstanden wird – mit dem Ziel, die einzigartige Natur- und Kulturlandschaft für kommende Generationen zu bewahren und gleichzeitig einen zukunftsfähigen Tourismus zu gestalten. (SRAL)
Am 20. September 2025 feierten die ersten Maturant:innen der Abschlussklasse von 1975 ihr 50-Jähriges-Jubiläum an der HAK Imst.
Es war sichtlich viel Freude und Nostalgie dabei die alte Schulzeit wieder kurz aufleben zu lassen.
Unsere Exkursion begann mit einem bewegenden Besuch im ehemaligen Konzentrationslager Mauthausen. Schon beim Betreten des Geländes spürten wir trotz des warmen Wetters die kalte und bedrückende Atmosphäre dieses Ortes, an dem unzählige Menschen unvorstellbares Leid erfahren mussten. Besonders betroffen machte uns ein Beschwerdeschreiben einer angrenzenden Landwirtin:
„Im Konzentrationslager Mauthausen, werden auf der Arbeitsstätte in Wienergraben, wiederholt Häftlinge erschossen, von denen die schlecht getroffenen, noch längere Zeit leben und so neben den Toten, Stunden und sogar Halbtage lang liegen bleiben. Mein
Anwesen liegt auf einer Anhöhe nächst dem Wienergraben und ist man oft ungewollt Zeuge von solchen Untaten. Ich bin ohnehin kränklich und solches Ansehen
nimmt meine Nerven derart in Anspruch, daß ich dies nicht auf die Dauer ertragen kann.
Ich bitte um Veranlassung, daß solche unmenschliche Handlungen unterbleiben, bzw. dort gemacht werden, wo man es nicht sieht.“ (https://www.mauthausen-memorial.org).
Am nächsten Tag führte uns unsere Reise nach Schloss Hartheim. Dort erfuhren wir, dass dieser Ort Teil des nationalsozialistischen „Euthanasieprogramms“ war, in dem Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen systematisch ermordet wurden. Besonders beeindruckt hat uns die Geschichte der Nachbarn Leopold Hilgarth und Ignaz Schumann. Sie zeigten in einer Zeit der Angst und Unterdrückung Zivilcourage, indem sie offen gegen das Unrecht Stellung bezogen.
Gerade heute, wo Ausgrenzung und Intoleranz in unserer Gesellschaft immer noch präsent sind, wird deutlich, wie notwendig Zivilcourage auch für uns ist. Das Handeln von Hilgarth und Schumann zeigt uns, dass jeder Einzelne Verantwortung übernehmen kann – und muss. Die Exkursion war für uns nicht nur eine Reise in die Vergangenheit, sondern auch ein Auftrag für die Zukunft: das Erinnern wachzuhalten und uns für Menschlichkeit, Respekt und Solidarität einzusetzen.
Abschließend bedanken wir uns herzlich beim Elternverein der HAK-Imst für die finanzielle Unterstützung.